Keep cool! – Rekordjagd auf allen Ebenen
Hand aufs Herz: Was erregt Sie am meisten? Im Angebot haben wir:
⦁ die gerade gemachten Erschöpfungserfahrungen bei 40 Grad im Schatten unter der zehntägigen Hitzeglocke,
⦁ das permanente Abkassieren der Superreichen an der Börse bzw. der Mineralölkonzerne an den Zapfsäulen durch das ständige Hin und Her im unsäglichen Kriegsgeschehen am Persischen Golf,
⦁ die gar nicht lustigen, sondern richtiggehend düsteren Zukunftsaussichten für Rentner, Normalverdiener, Pflege- und sonstige Bedürftige
⦁ oder gar das blamable Ausscheiden der offensichtlich müden DFB-Kicker beim „Hot Dog und Spiele“-Event des Gianni Infantino im Land des FIFA-Friedenspreisträgers?
Tatsache ist: Manches geht vorüber, manches bleibt und manches kommt wieder. Wie die Hitze! Während einige wenige sich darüber freuen – neben unverbesserlichen Sonnenfanatikern etwa die Hersteller von Klimaanlagen, Ventilatoren oder Notfallrettungsdecken (als Fensterschutz) – erkennt eine wachsende Mehrheit, dass dieser Sommer keine Ausnahme darstellt. Rekorde in dieser Kategorie sind leider keine Erfolgsmeldung. Stattdessen vertrocknen Wälder und Ernten, kippt das Wasser in Flüssen und Seen und nicht zuletzt die Fitness samt Arbeitskraft geht buchstäblich in die Knie, während Straßenbeläge ebenso wie Eisenbahnschienen an ihre Temperaturbelastungsgrenze geraten.
Trotz aller Ächzerei werden weiterhin Häuser und Wohnungen benötigt und dies mehr denn je. Zukünftig sollten Bauherren umso mehr auf die Risiken durch Extremwetter achten. Intelligente Kühl- und Beschattungssysteme und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnklimas werden mehr an Bedeutung gewinnen. Wir als Bauwirtschaft setzen um, was geht und unsere Kunden haben wollen. Heute, morgen und übermorgen!
Und: Auch wenn die Rahmenbedingungen alles andere als ideal sind, haben wir doch im Gegensatz zu unseren Fußballern ein starkes Argument: Wir sind noch im Wettbewerb!
Luftzufuhr am Arbeitsplatz; Foto von Tobosha

