Erste Hilfe auf der Baustelle

Jüngst fand in Diespeck wieder ein Ersthelferkurs für Schrödl-Bau-Mitarbeiter statt, damit diese im Fall des Falles erkrankte und verletzte Kollegen versorgen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gezielt Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen können.

Mit Erster Hilfe verbinden die meisten den mehr oder weniger lange zurückliegenden Pflichtkurs im Rahmen des Führerscheinerwerbs. Anders als im Straßenverkehr, wo die Prüflinge lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort wie stabile Seitenlage, richtige Lagerung oder Mund-zu-Mund-Beatmung einüben, geht es bei der Erste-Hilfe-Grundausbildung um ein breiteres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten, etwa um die Versorgung von Verletzungen oder Verbrennungen, das Erkennen von Schockzuständen oder Vergiftungen.

Trotz umsichtiger Organisation, Schutzkleidung und zahlreicher technischer Helferlein sind die Arbeitsplätze auf Baustellen mit einem höheren Unfall- und Gesundheitsrisiko verbunden als etwa die der Kollegen am Schreibtisch. Dabei muss das Ereignis nicht zwingend mit der Arbeit zu tun haben. Neben arbeitsbedingten Verletzungen wie Knochenbrüche, Quetschungen, Finger in der Kreissäge oder Fremdkörper im Auge können auch Herz- und Kreislaufprobleme, allergische Reaktionen etwa bei Wespenstichen, Hitzschlag, Erschöpfung, Nasenbluten oder auch Erfrierungen zu Notfallsituationen führen.

Umso wichtiger ist es, wenn Kollegen mit guten Erste-Hilfe-Kenntnissen vor Ort sind. Aus diesem Grund organisieren wir von Schrödl-Bau Kurse für Ersthelfer im Betrieb. Vor wenigen Wochen fand wieder solch ein ganztägiger Ersthelferkurs des Arbeiter-Samariter-Bundes ausschließlich für unsere Belegschaft in Diespeck statt, bei dem 18 Mitarbeiter ihre Kenntnisse “aufgefrischt” haben. Somit können sich auch neue Kollegen im Team gut versorgt wissen, sollte einmal etwas “schiefgehen”.

Foto von “Erkaha” [CC BY-SA 4.0]

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